Wissen, was erlaubt ist

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Warum Webinare beim Umgang mit der Herausforderung Urheberrecht hilfreich sind

Alltägliche Routinen des digitalen Arbeitsalltags bergen zahlreiche Stolperfallen für Urheberrechtsverletzungen. Wo der Austausch von Fachinformationen an der Tagesordnung ist, sollten Unternehmen wissen, was urheberrechtlich erlaubt ist und was nicht und wie sie mit der VG WORT Copyright Lizenz auf Nummer sicher gehen können. Die dafür nötige Aufklärungsarbeit leistet unter anderem Joerg Weizendoerfer, Leiter Lizenzvergabe Deutschland bei RightsDirect, in regelmäßig stattfindenden kostenfreien Webinaren.

Herr Weizendoerfer, woher kam die Idee mit kostenfreien Webinaren über die Herausforderung bei der Achtung von Urheberrechten im Arbeitsalltag zu informieren?

Das lag einfach auf der Hand. Ich arbeite seit vielen Jahren in diesem Bereich und führe jeden Tag Gespräche zu diesem Thema – mit großen, wie mit kleinen Unternehmen. In diesen Gesprächen wird oft klar: Viele Organisationen bzw. deren Mitarbeiter, die mit Fachliteratur umgehen, sind sich gar nicht bewusst, an welchen Stellen sie Urheberrechte verletzen – ohne jede böse Absicht. Insofern ist Aufklärung ein sehr wichtiges Thema. Und das von uns regelmäßig angebotene, etwa 40minütige Webinar, ist ein unkompliziertes Informationsangebot, das viele gerne annehmen und für dessen Verständlichkeit und Klarheit wir regelmäßig sehr gutes Feedback erhalten.

Worüber informieren Sie denn genau in den Webinaren?

Wie in unserer gesamten Kommunikation beginnen auch die Webinare immer mit der Sensibilisierung für das Thema. Also konkret: Was ist heute die tägliche Praxis beim Austausch von Fachinformationen, wo kommen hier Urheberrechte ins Spiel und welche Herausforderung bedeutet das für die Einhaltung von Copyright Compliance in Unternehmen und Behörden. Anschließend zeige ich Lösungswege auf, wobei es vor allem um die Sammellizenz der VG WORT geht, da diese die einzige Lösung ist, die auf effiziente Weise die Herausforderungen in Gänze adressiert.

Und dann gibt es da häufig Aha-Momente bei den Teilnehmern?

 Wenn ich mir die Teilnehmer-Befragungen, die wir im Anschluss an die Webinare durchführen ansehe und an die sich an solche Veranstaltungen oft anschließenden Gespräche denke, dann kann ich sagen: Das ist sehr häufig der Fall. Viele verweisen darauf, dass ihnen der volle Umfang der Problemstellung vorher noch gar nicht bewusst war.

Was sind denn die gängigen unbekannten Probleme?

Es gibt ein Thema, das wieder und wieder auftaucht: Das Missverständnis, dass die für Zweitverwertungen nötigen Rechte bereits durch die Zahlung eines Abonnements oder den Zukauf einzelner Artikel zur Verfügung stünden. Beides ist regelmäßig nicht der Fall. Als „Zweitverwertungen“ bezeichnet man in diesem Zusammenhang ganz alltägliche Vorgänge, wie das Weiterleiten eines Artikels an ein oder mehrere Kollegen, das Speichern in z.B. Projektdatenbanken oder ähnlichen Speichermedien, das Verwenden in Präsentationen, Teilen mit Geschäftspartnern oder auch das Einreichen bei einer Behörde. Derartige Nutzungen von Publikationen erfordern tatsächlich fast immer die zusätzliche Einwilligung der Urheber bzw. eine entsprechende Lizenz.

Eine gängige Einschätzung ist also häufig „Ich habe ein Abo, also habe ich das Recht zu teilen…“?

Exakt. Und diese Annahme führt dann schnell ohne jede böse Absicht zur Verletzung von Urheberrechten.

Und anschließend zeigen Sie in dem Webinar Lösungswege, um genau das zu verhindern?

Ja, und das Gute ist: Das Webinar klärt nicht nur über rechtliche Sachverhalte auf und führt den Teilnehmern vor Augen, was alles nicht erlaubt ist, sondern erläutert die Sammellizenz der VG WORT, die für die rechtskonforme Nutzung von Fachliteratur eine sehr einfache und faire Lösung darstellt. Diese wurde übrigens nicht zuletzt auf Anregung verschiedener großer deutscher Industrieverbände geschaffen, da der Weg der Einzelrechteeinholung aufgrund seiner Kleinteiligkeit und damit einhergehender hoher Transaktionskosten weder für Unternehmen, noch für Verlage und Autoren einen gangbaren Weg darstellt.

Seit 2012 vergibt RightsDirect im Auftrag der VG WORT die Lizenz. Wie bekannt ist diese mittlerweile im Markt?

Sagen wir so: Leider ist sie noch nicht allen Unternehmen und Behörden bekannt. Aber nach über acht Jahren hat die Zahl der Lizenznehmer, die aus den unterschiedlichsten Branchen kommen, aufgrund unserer Arbeit erfreulicherweise eine so hohe Anzahl erreicht, dass sich die Kunde über diese Lizenz mittlerweile auch ohne unser Zutun verbreitet. Einen Anteil hieran hat auch der erfreuliche Umstand, dass zahlreiche weitere Akteure (wie zum Beispiel Verbände, Branchen-Netzwerke, die IHK oder Unternehmen aus dem Bereich Literaturversorgung und –management) das Thema aufgegriffen haben und ihre Kunden und Mitglieder auf die VG WORT Lizenz aufmerksam machen.

Dann jetzt zum Abschluss noch mal in einem Satz: Warum sollte ich unbedingt am kommenden Webinar teilnehmen?

 Weil sie dort in gut 40 Minuten ein klares Bild darüber bekommen, was die (oft übersehenen) Stolperfallen sind und an welchen Stellen im Unternehmen Urheberrechte ohne zusätzliche Lizenzierung leicht verletzt werden sowie eine einfache und faire Lösung vorgestellt bekommen, mit der Sie bei Zweitverwertungen auf Nummer sicher gehen können und viel Zeit und Geld bei der sonst notwendigen Einzelklärung von Nutzungsrechten sparen können.

Das kommende Webinar findet am 10. September statt. Hier geht es zur kostenfreien Anmeldung.

Erfahren Sie mehr:

Weitere Informationen zur Lizenz finden sie hier

Für Eilige mit wenig Zeit: Ein Erklär-Video erläutert in nur 3,5 Minuten den Hintergrund und die Bedeutung der VG WORT Lizenz anschaulich und verständlich in Bild & Ton

Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch mehr über die VG WORT Copyright Lizenz erfahren wollen und nach Lösungen suchen, wie Sie die Einhaltung von Compliance- oder Corporate-Governance-Richtlinien im Bereich des urheberrechtlich einwandfreien Umgangs mit Fachliteratur in Ihrem Unternehmen sicherstellen können, wenden Sie sich gerne an uns.

Author: Joerg Weizendoerfer

Jörg Weizendörfer ist verantwortlich für die Geschäftsfeldentwicklung für Content-Workflow- und Lizenzlösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und den Aufbau aller hierzu erforderlichen Netzwerke und Schlüsselbeziehungen in diesen Ländern. Joerg kam zu RightsDirect von LexisNexis, einem Tochterunternehmen der Reed-Elsevier Gruppe, wo er zuvor 9 Jahre tätig war und zuletzt als Leiter Vertrieb für Deutschland und Österreich verantwortlich zeichnete. Jörg verfügt ebenso über umfangreiche Erfahrungen im Bereich beratungsintensiver Dienstleistungen und Produkte wie auch in der Entwicklung und im Aufbau von Geschäftsbeziehungen in neuen Märkten. Er lebt und arbeitet in München.

Telefon: +49 221 690 99 450
E-Mail-Adresse: jweizendoerfer@rightsdirect.com